Euripides / Jean Giraudoux / Jérôme Junod
Der Krieg, der nie stattfinden sollte: Tragikomödie zwischen Hoffnung und Vernichtung.
Termine: 16. Februar bis 21. März
Lida Winiewicz
Ein Offizier, sein Diener und sechs Wochen Hausarrest: Beißende Komödie der großen österreichischen Autorin.
Termine: 19. Februar bis 20. März
Olga Flor / Nataliya Lizorkina
Zwei Frauen trotzen dem Wahnsinn unserer Zeit in brillanten Texten.
Termine: 24. Februar bis 20. März
Fox On Ice
Bildgewaltige Konzertperformance: Die ungehörten Stimmen der Frauen von Troja.
Termine: 26. Februar bis 18. März
Namhafte Gäste denken laut zum Jahresmotto »Violently Happy«: Paulus Hochgatterer, Tamara Scheer, Lisz Hirn, Franz-Stefan Gady, Olga Flor, Erich Prem, Dimitré Dinev, Claudia Brunner und Franz Schuh.
Termine: So 21., 28. Februar und 7., 14., 21. März
Spielerisches Wissenstesten mit Quizmaster Jérôme Junod
Termine: Di 23. Februar & Di 16. März
Der Wortwiege-Klassiker: Sprachfeuerwerk um eine mörderische Liebe.
Termin: Sa 27. Februar & Sa 6. März
Mit dem faszinierenden Begriff „Violently Happy“, den Björk 1993 mit ihrem furiosen Song weltberühmt gemacht hat, startet die Wortwiege in eine Spielzeit der kreativen Auslotung von Glück in gewaltigen Zeiten: Die Beschäftigung mit den Mythen rund um Troja wird in Sprech- und Musiktheaterformen fortgeführt. Die Wiederentdeckung von Lida Winiewicz’ beißender Komödie „Das Zimmer” sowie brisante Stücke von Olga Flor und Nataliya Lizorkina zeigen hochaktuelle Facetten des Themas. Reden von Chimamanda Ngozi Adichie, Viktor Frankl und anderen werden ebenso zu hören sein wie leidenschaftliche Diskussionen im öffentlichen Salon mit Paulus Hochgatterer, Lisz Hirn, Franz-Stefan Gady, Tamara Scheer, Franz Schuh und anderen prominenten Gästen.
„Wie retten wir das große und das kleine Glück angesichts einer Gegenwart, die zunehmend von Gewalt geprägt ist? Wie gehen wir mit der Ohnmacht um, in die uns diese Frage stürzt – egal, ob wir sie uns stellen oder nicht? Und kann Glück angesichts von Gewalt nicht nur erlaubt, sondern sogar eine Form von Widerstand sein? Lasst uns dazu spielen und ins Gespräch kommen!”, schlägt Festivalleiterin Anna Luca Krassnigg vor.
Anna Luca Krassnigg
(Künstlerische Leiterin)
Einst ein archaischer Wehrbau aus der Renaissance, beeindrucken die Kasematten Wiener Neustadt mit ihren harmonischen, unterirdischen Gewölben und erzeugen für das Wortwiege Festival eine eigene Welt. Eine „strahlende Finsternis“, wie es in einer Architekturkritik des Standards beschrieben wurde.
Herzstück der Kasematten und Entree des Festivals ist die „Strada Coperta“ – die überwölbte Straße, auf der früher die Geschütze aufgefahren wurden. Drei gewaltige, miteinander verbundenen Tonnengewölbe mit einer Raumhöhe von 8 Metern bilden die Bühne für Theateraufführungen und Salons des Wortwiege Festivals.
Wiener Neustadt, 1192 von den Babenbergern als befestigte „Neuenstat“ gegründet und später zur Kaiserresidenz aufgestiegen, verbindet heute Geschichte mit einer aktiven Kulturszene und einem lebendigen Stadtzentrum. Mit der Revitalisierung kultureller Veranstaltungsorte, wie den Kasematten, dem Museum St. Peter an der Sperr und dem neu eröffneten Stadttheater, hat das kulturelle Angebot von Wiener Neustadt stark an Attraktivität gewonnen. Neben dem Wortwiege Festival finden hier eine Vielzahl an Veranstaltungen, darunter das Bösendorfer Festival, das Milch & Honig Festival, der Kultursommer Wiener Neustadt, das Literaturfestival sowie ein abwechslungsreiches Programm aus Kabarett, Konzerten und Theatervorstellungen statt.