Jérôme Junod spricht über die Kreuzzüge, Eleonore von Aquitanien, die Magna Carta u.v.m.
Werte Begleiterinnen und Begleiter unseres Theaters,
seit der frühen Kindheit fasziniert mich, dass in beiden meiner Familiensprachen die Wörter „storia“ und „Geschichte“ gleichermaßen die Geschichte im Sinne der Weltgeschichte und die Geschichte im Sinne der Erzählung bezeichnen. Das Englische macht da ja mit history und story zumindest einen gewissen Unterschied.
Und in der Tat empfinde ich die Janusköpfigkeit beider Worte stark: Die Menschheitsgeschichte wird durch (scheinbar) kleine Geschichten erst sinnlich erfassbar, aber auch das unschuldigste story-telling, bis hin zur Gute-Nacht-Geschichte ist unweigerlich ein Kind seiner Zeit(geschichte).
Das Festivalprogramm von BLOODY CROWN spielt bewusst mit diesem verdoppelten Erlebnis. Für alle die schon im Vorfeld der Theatereindrücke Geschichte einsaugen wollen, hat unser Dramaturg Jérôme Junod historische Hintergründe recherchiert und präsentiert Ihnen seine Funde. Wie immer bei ihm: kenntnisreich, rasant und nicht ironiefrei.
ich wünsche geistreiche Unterhaltung zunächst auf diesem Weg, ab 9.September dann wieder live – Heureka!
Ihre Anna Maria Krassnigg für die wortwiege
Historische Hintergünde
In dieser Serie zeigt Produktionsdramaturg Jérôme Junod die historischen Zusammenhänge rund um das Stück König Johann.