Geschätztes Publikum, werte Interessierte,
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„Frau Krassnigg, hundertzwa Prozent“ – mit diesen Worten beglückwünschte mich einst ein enthusiastischer Intendant auf der Hinterbühne. Absurd fand ich nicht nur die Zahl an sich, sondern vor allem diese rein quantitative Frohbotschaft nach einer inhaltlich herausfordernden Premiere und einer monatelangen, tiefen Auseinandersetzung. Daher resümiere ich nicht vorrangig über unsere diesjährige 94%ige Festival-Auslastung (über die wir freilich frohlocken!) und den eklatanten Anstieg der verkauften U25-Tickets (Dank an die co-finanzierende Wiener Neustädter Sparkasse, Dank an all unsere mäzenatischen Begleiter:innen!!! ), sondern vor allem davon, dass dieses Festival hoch-intensiv, fordernd, vielfältig, formenreich, nachdenklich machend, lustig, erschütternd, atemberaubend, musikalisch, dialogstark, Brücken bauend, spielerisch, solidarisch, aufregend, geistig ernährend und ein einziges Fest analoger, inhaltsstarker Begegnungen war! Danke an Sie alle, die sich so rege beteiligt, und vor allem erkannt haben, dass das Festival für Theaterformen ein Gesamtkonzept ist, das sich über das Mitmachen und Einlassen über die ganze Bandbreite erstreckt: An einem so gedachten Festival sind Sie, das Publikum entscheidende Mitspieler:innen!
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Wir eilen nach einer kurzen regenerativen Pause daher mit wehenden Fahnen in die nächsten Planungen. Diesen Termin dürfen Sie sich für die „Wortwiege-Zeit“ in den historischen Wiener Neustädter Kasematten gerne schon notieren: 17. Februar bis 21. März 2027.
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Einstweilen bleiben wir über dieses schöne Medium miteinander in Kontakt!
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Anna Luca Krassnigg für die Wortwiege
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