Thalhof wortwiege

Der Thalhof bot von 2015 bis 2018 klassische dramatische Stoffe aus zeitgenössischer Perspektive sowie zeitgenössische Dramatik und ein hochkarätiges Rahmenprogramm, in dem sich Literatur, Geisteswissenschaften und gesellschaftlich relevanter Dialog trafen.

Wortkunst und darstellende Kunst sind seit den Anfängen des Thalhof geistige Erträge dieses Ortes, dessen Lage und bauliche Schönheit allein schon ein lebendiges Kunstwerk sind.

Ein besonderes Augenmerk der Thalhof wortwiege galt jenen Autor/innen, die über die Jahrhunderte am Thalhof gelebt und gearbeitet haben: Grillparzer, Nestroy, Hebbel, Schnitzler, Ebner-Eschenbach und viele andere. Die Wiederentdeckung verdrängter und halb vergessener Texte und Autor/innen war ein starkes Anliegen der Programmierung, ebenso die Sichtbarmachung zeitgenössischer Autor/innen. Die „Wortwiege an der Rax“ war ein Ort für Schreibende sowie Theater- und Literaturbegeisterte – mit Mut zu Meinung, leidenschaftlichem Austausch und schriftstellerischem Eigen-Sinn.