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»Wir können unsere Toten nicht versöhnen… Nicht solange wir weiterhin lügen.« (aus: „Quais de Seine“ von Alexandra Badea); Foto: Richard Schröder
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Geschätztes Publikum, werte Interessierte,
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trotz der geballten Energie, die ein solches Festival bringt, braucht und verschlingt, ist es ein Privileg dieses „funkelnde Hinterzimmer“ mit Ihnen zu bewohnen, einzutauchen in Stücke, Gespräche mit Substanz, sich seiner Besucher:innen zu erfreuen! Und die Besuche der nächsten Zeit haben es in sich! Nur heute noch (wenige Restplätze!) können Sie Mario Wurmitzers hellsichtige Farce, ein tolles Ensemble und den quirligen Denker Ernst Strouhal live on stage erleben.
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Morgen – erstmalig am Festival (tata!) – ein Musiksalon, created by Helmut Jasbar (Ö1 & beyond), der Geschichten über geniales Aussenseitertum mit hinreißender Musik zu verweben weiß: Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kann mir keinen besseren Sonntag-Vormittag denken.
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Und dann zwei weitere Edelsteine der kommenden Woche: die preisgekrönte rumänisch-französische Dramatikerin Alexandra Badea fliegt ein, erlebt mit uns die theatrale Lesung von Herzens-Regisseurin Azelia Opak und ihrem starken Team, diskutiert mit uns über ihr poetisches Werk zur sehr gegenwärtigen Vergangenheit Europas am Beispiel Algerien-Frankreich. Große Geschichte in intimen, packenden Geschichten sind ihre Meisterschaft. Höchste Zeit sie auch in Österreich zu erleben, finden wir! Genießen Sie diese plastische, poetische, 3-gängige Theaterform der PLAY-Schiene. Am Samstag mit Philosophin Lisz Hirn!
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Am Sonntag freue ich mich auf meinen Rundumschlag zu den künstlerischen und gesellschaftlichen Themen der Woche mit Konrad Paul Liessmann.
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ATTENZIONE: „Alles gerettet" ist ausverkauft bis auf wenige Restplätze am 27.3.! „Elektra“ bietet noch ein paar Plätze bis 29.3.! Versäumen Sie diese kompakte, bildstarke Inszenierung mit bejubeltem Ensemble nicht! UND: Aufgrund der hartnäckigen Nachfrage gibt es am 30.3. eine Zusatzvorstellung der REDEN! mit einem fast gespenstisch lebendigen Sokrates: Horst Schily. Friedrich Forsthuber, Präsident des Wiener Straflandesgerichts interpretiert mit mir.
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Scusi, kürzer ging es nicht! Und jetzt: ab ins Kasemattenland!*
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Anna Luca Krassnigg für die Wortwiege
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* ceterum censeo: das kinderleicht und öffentlich bestens zu erreichen ist!
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WOCHE 4
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MI 19. MÄRZ - SO 23. MÄRZ
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Mi 19. März | 19:30 (ausverkauft) und Sa 22. März | 19:30 * (ausverkauft)
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Weitere Vorstellungen bis 30. März | Kasematten Wiener Neustadt
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ALLES GERETTET
Helmut Qualtinger und Carl Merz / Wortwiege
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Tragisch, existenzkomisch, erhellend, aktuell: Die Wortwiege bringt das verdrängte Meisterwerk des legendären Autorenduos über den Ringtheaterbrand und den darauf folgenden spektakulären Prozess auf die Bühne.
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* Stückeinführung um 19:00 Uhr
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Schauspiel: Ida Golda, Lukas Haas, Saskia Klar, Jens Ole Schmieder, Martin Schwanda, Isabella Wolf Stimmen: Helmut Jasbar, Lena Rothstein, Horst Schily, Franz Schuh
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Regie: Anna Luca Krassnigg Künstlerische Mitarbeit: Ira Süssenbach
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Polizeirat Landsteiner unter Beobachtung © Julia Kampichler
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„Alles Gerettet! Ein österreichisches Panoptikum“
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Do 20. März | 19:30 und So 23. März | 15:30
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Weitere Vorstellungen bis 29. März | Kasematten Wiener Neustadt
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ELEKTRA
Hugo von Hofmannsthal / Wortwiege
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Brennende Lust und fehlender Mut zur Rache, quälende Albträume und Paranoia plagen den griechischen Königsclan kurz vorm Einsturz des familiären Kartenhauses: Klassiker-Krimi und Sprachkunst in einer Destillation der Wortwiege.
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Schauspiel: Nina C. Gabriel, Pippa Galli, Lukas Haas, Petra Staduan
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Regie: Sarantos Georgios Zervoulakos
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Klytämnestra wartet auf ihre Tochter © Julia Kampichler
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„Elektra – Dunkle Träume“
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Fr 21. März | 19:30 (Premiere) und Sa 22. März | 15:30 | Kasematten Wiener Neustadt
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PLAY BADEA!
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„Quais de Seine“ von Alexandra Badea: Die anhaltend brodelnden Kriegstraumata des europäischen Kolonialismus und ihrer Familie drängen unaufhaltsam in Noras erinnerungsscheues Bewusstsein: Gegenwart entsteht durch Geschichte(n).
Ein Autorinnenfest in drei Gängen: Einführungsgespräch / Theatrale Lesung / SALON danach am 21.3. mit Alexandra Badea und Azelia Opak (Regisseurin) und am 22.3. mit Alexandra Badea und Lisz Hirn (Philosophin).
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Mit zusätzlicher Unterstützung des Rumänischen Kulturinstituts Wien und des Institut français d’Autriche im Rahmen der SEA CHANGE Initiative.
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Alexandra Badea © Richard Schröder
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„Im Gespräch zu Play Badea!“
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So 23. März | 11:30 (ausverkauft) | Kasematten Wiener Neustadt
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SALON AM SONNTAG
„Vom hohen Preis der Courage“ mit Konrad Paul Liessmann (Philosoph)
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Die Stücke des Festivals zeigen deutlich, dass Courage nicht immer billig zu haben ist: Oft ist es der oder die Beherzte, der sich keinem Mainstream, keinem Régime und selbst der eigenen Angst nicht beugt, der oder die am Ende auf der Strecke bleibt. Was spricht dennoch für solche Haltungen, was sind gute, was schlechte Bedingungen für sie?
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Konrad Paul Liessmann © Arman Rastegar
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WORTWIEGE FESTIVAL 2025: Spielzeitmotto »Courage«
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Courage, dieses alte Wort, ist wieder im Gespräch, ziert Artikel, prangt auf Fassaden. Ernsthaft, ironisch, pathetisch, aufmüpfig. Lasst uns in den unterschiedlichsten Theaterformen davon erzählen: Es gibt viel und guten Bühnenstoff! Er führt uns klar vor Augen, dass feine Errungenschaften, wie Demokratie, Frieden, Selbstachtung, ja: Menschliche Kommunikation, die den Namen verdient, mit ihr stehen und fallen. Und dass Courage zunächst nicht Heldenmut bedeutet, sondern wortwörtlich „Einsatz des Herzens“, ergo Empathie.
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U25-Special
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für alle unter 25 Jahren!
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Das U25-Ticket wird von der Wiener Neustädter Sparkasse ermöglicht. Alle PLAY! Vorstellungen sind zudem jetzt auch auf Ticketgretchen verfügbar, dort sogar mit Ermäßigung für alle unter 27 Jahren.
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Die Wortpresse
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Die Wortpresse, unsere Festivalzeitung, mit wertvollen Insights zum Programm, zu den Produktionen und zum Thema Courage, ist kostenlos erhältlich am Festival und jederzeit online zum Nachlesen!
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Wortwiege | Festival für Theaterformen in den Kasematten Wiener Neustadt
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